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Skatertreffen im Bösingfelder Rathaus am 10.05.06


Zu dem Skatertreffen hatten Bürgermeister Hans Hoppenberg und JuKulEx-Jugendmitarbeiter Albrecht Schäffer eingeladen.

Gekommen waren etwa 50 Personen, darunter auch acht Eltern von Skatern. Bürgermeister Hans Hoppenberg begrüßte die Jugendlichen und Eltern und zeigte sich erfreut über die große Resonanz auf die Einladung zum Skatertreffen. Dann berichtete er von den bisherigen Ereignissen in Sachen Skaterbahn, über die Erfolge und die zuletzt enttäuschende Resonanz von Seiten der Jugendlichen. Hoppenberg: „Die Sache mit der Skaterbahn kann nur klappen, wenn ihr euch dauerhaft und verlässlich dafür einsetzt!“.

Danach mahnte Hoppenberg, die Hoffnungen auf eine Skateranlage nicht an denen größerer Städte wie z.B. Rinteln zu messen. „So eine schöne, große Anlage wie in Rinteln werden wir nicht hinkriegen. Eine Halfpipe bspw. ist für Bösingfeld nicht zu realisieren.“ Außerdem bat er die Jugendlichen um Geduld. „So ein Prozess braucht Zeit. Dem Projekt müssen einige Gremien zustimmen.“ Außerdem müssten viele technische und finanzielle Fragen geklärt werden.

Albrecht Schäffer berichtete dann vom Bau der „Funbox“ im Sommer 2004 und von den Problemen bei der Nutzung der Funbox am Schulzentrum.

Moritz Becker regte an, dass der Raum am Schulzentrum mit der Funbox und der Rail häufiger geöffnet werden sollte. Daraufhin erklärten sich Kevin Breyer und Julian Wolf dazu bereit, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen. Herr Hoppenberg bat Herrn Thamm, zwei Schlüssel nachmachen zu lassen und sie an die Jugendlichen auszuhändigen. Später ging der Bürgermeister noch auf die Frage ein, zu welchen Zeiten am Schulzentrum geskatet werden dürfe. Er schlug vor, dass dies unter der Woche bis 19 Uhr möglich sei und bat die Jugendlichen darum, am Sonntag auf das Ruhebedürfnis der Anwohner Rücksicht zu nehmen.

Herr Hoppenberg erläuterte, dass bei den baulichen Maßnahmen am Ascheplatz außer den baurechtlichen Genehmigungen Arbeitskraft, Helfer und Sponsoren nötig seien. Die Unterstützung der Gemeinde könnten die Jugendlichen nur dann erwarten, wenn sie sich bei der Vorbereitung und bei der Nutzung der Skateranlage als verantwortliche Partner erweisen würden. Moritz Becker fragte daraufhin, wie sich die Skater später einmal verhalten sollten, wenn größere Jugendliche sich Zutritt zum Ascheplatz verschaffen würden, die nicht skaten sondern Ball spielen oder Unsinn machen wollten. In der Runde bestand Einigkeit darüber, dass die Skater in solchen Konfliktfällen Unterstützung von Eltern gebrauchen könnten. Einige der anwesenden Erwachsenen erklärten sich dazu bereit, regelmäßig „aufzupassen“. Außerdem sagten einige der volljährigen Skater, sie trauten sich und den jüngeren Skatern zu, den Platz in Eigenregie betreuen zu können.

Bei der Frage der Ausstattung einer Skateranlage wurde vorgeschlagen, eine Quarterpipe, eine Funbox in Pyramidenform und Rails zu installieren. Zusammen mit einigen Rampen müsste dies erst einmal genügen.

Bürgermeister Hoppenberg schlug folgende Verteilung von Zuständigkeiten vor: Die Gemeinde Extertal wolle sich um den Platz für die Skateranlage kümmern. JuKulEx solle sich für die Geräte verantwortlich fühlen. Albrecht Schäffer befürwortete diese Aufteilung. Er schränkte allerdings ein, dass JuKulEx die Betreuung der Anlage nicht leisten könne.

Zum Schluss wurde noch über Möglichkeiten der Finanzierung diskutiert. Albrecht Schäffer regte an, durch Verkäufe im Rahmen eines Festes Einnahmen für die Skateranlage zu erzielen. Herr Hoppenberg stellte einen kleinen finanziellen Zuschuss aus Mitteln des Marketingvereins in Aussicht.

Vor der Verabschiedung der Runde schlug der Bürgermeister ein nächstes Treffen noch vor den Sommerferien vor, zu dem JuKulEx erneut einladen werde. Er dankte erneut allen Anwesenden für ihr Kommen und für ihr Engagement und wertete beides als ein hoffnungsvoll stimmendes Zeichen.

Albrecht Schäffer